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Lebensmittel sind kostbar

Sommerfeste, Grillabende, Ausflüge, Badetage und Wandertouren ...

... im Sommer ist immer was los und die richtige Verpflegung darf dabei nicht fehlen. Die warmen Temperaturen erfordern eine sorgsame Lagerung und gute Einkaufsplanung. Wenn doch etwas übrig bleibt, kann mit den „Restln“ gut gewirtschaftet werden. Hier einige Anregungen, um auf den Geschmack zu kommen und auch andere Abfälle zu vermeiden.

Haltbarkeit. Hunger ist der beste Koch aber ein schlechter Einkaufsbegleiter. Ein überlegter Einkauf und vielleicht sogar ein Speiseplan für mehrere Tage verhindert, dass zu viele Lebensmittelabfälle weggeworfen werden müssen und spart Geld. Wird die Kühlkette eingehalten (Kühltasche mitnehmen, Transportwege kurz halten), erleiden verderbliche Lebensmittel auf dem Weg nach Hause keinen Hitzeschock. Zuhause dann die Lagerempfehlungen beachten und den eigenen Sinnen trauen, wenn es um das Mindesthaltbarkeitsdatum geht. Viele Produkte sind am genannten Datum noch lange nicht „abgelaufen“ und somit essbar.

Die Reste vom Feste. Ripperl, Würstchen, Kotelett, Medaillons, Grillgemüse, Ofenkartoffel – die Kohlen glühen, das Wasser läuft einem im Mund zusammen. Meistens bleiben bei der gemütlichen Grillerei Reste übrig, aus denen man am nächsten Tag ein feines G’röstl zaubern kann oder die man kalt zur Jause essen kann. Viele Salate und Saucen schmecken auch am zweiten Tag, wenn sie ordentlich durchgezogen sind.

„Smoothe“, heiße Früchtchen. Sind Obst oder Gemüse ein bisschen matschig, machen sie sich noch immer gut, wenn man sie einmal durch den Pürierer jagt und als Vitaminshake genießt. Mit Naturjoghurt gemischt gibt’s ein erfrischendes Dessert und hat man mehr davon – ab in den Topf und auf die selbstgemachte Marmelade oder ein Relish stolz sein.

Jausen-„Müll“ vermeiden. Sommerzeit ist Urlaubszeit und somit Ausflugs- und Abenteuerzeit. Spätestens beim ersten Stopp knurrt der Bauch und die Jause wird fällig. Bei geplanten Unternehmungen ist es ganz einfach, Verpackungsmüll zu vermeiden - mit Jausenboxen und wiederbefüllbaren Trinkflaschen anstelle von Alu- oder Plastikfolie, Plastiksackerl, PET-Flasche oder Getränkedose.

Abfälle richtig entsorgen. Bei spontanen Aktionen, bei denen g’schwind am Weg eingekauft wird, fallen erfahrungsgemäß mehr Abfälle an. Die Welt wird davon natürlich nicht untergehen, aber bitte die Verpackungen nicht achtlos irgendwo in der Natur wegwerfen sondern daheim entsprechend entsorgen.

Lebensmittelabfälle und Speisefett. Bioabfälle aus der Küche wie z. B. Obst- und Gemüseschalen, Speisereste, Kaffee- und Teesud, Blumenreste gehören in den Biomüll oder auf den eigenen Komposthaufen und nicht in den Restmüll. Altspeisefette und -öle im ÖLI-Eimer sammeln und im Sammelzentrum entsorgen. Dort erhält man auch leere ÖLIs. Schüttet man z. B. Öle in den Abfluss, riskiert man Schäden und Verstopfungen in Leitungen und Kläranlagen.

„ich bin KOSTBAR“. Viele weitere Tipps rund um das umweltbewusste Genießen, regionale Einkaufen, Produzenten aus unseren Tälern und das alltagstaugliche Kochen sowie viel Wissenswertes rund um die richtige Lagerung und Haltbarkeit von Lebensmitteln liefert gebündelt der Ratgeber „Kostbar“, der von der KEM-Region „Karnische Energie“, HLW Hermagor und AWV Westkärnten heuer erstmals aufgelegt wurde. Erhältlich ist er beim Gemeindeverband Karnische Region, Hauptstraße 44 Hermagor und in der HLW Hermagor.

Fotos von links:
 
Der Ratgeber „kostbar“ – ein Büchlein voll wertvoller Tipps
Hunger und Durst sind keine guten Weggefährten und mit Jausenbox und Trinkflasche vermeidet man unterwegs Verpackungsmüll
Auch die Wanderjause schmeckt den Bergfexen am besten – abfallfrei

KostbarRatgeber JausenboxAWV   JausenboxLantsch

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