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Landschaft mit AWV-Logo im Vordergrund

Müllhexe Rosalie auf Tour

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Glashütten, Komposthaufen, weltreisende Hosen, Abfalltrennung und Müllvermeidung: Das war die Umwelterlebniswoche 2019.

 

Was früher eine Wander-Glashütte war, dass König Karl zu Recht stolz auf seine Schätze aus Obsidian & Co sein kann, was das „sich regen“ der Regenwürmer mit dem Regen zu tun hat und wie sie gemeinsam mit Kleinstlebewesen wertvollen Kompost produzieren, wie man Verpackungsabfälle und alle weiteren Abfälle richtig getrennt entsorgt, was Müll in der Natur anrichten kann und warum eine Jeanshose eine Weltreise hinter sich hat, bevor sie bei uns im Kleiderschrank landet – all dieses Wissen passt in fünf Unterrichtsstunden, ein tolles Mitmach-Theaterstück zu Beginn inklusive.

Wissen be-“greifen“. Die Müllhexe Rosalie – Liese Esslinger- und ihr Team sowie AWV-Umweltberaterin Antonia Bernhardt waren wieder in Volksschulen unserer Verbandsgemeinden zu Gast, um den Kindern altersgerecht pädagogisch aufbereitet die komplexe Welt der Mülltrennung, des Recyclings und der Abfallvermeidung zu erklären. Essentiell dabei, so Liese Esslinger: „Um die Themen für Kinder verständlich umzusetzen, ist es wichtig, sehr viel an Anschauungs- und Experimentiermaterialien anzubieten. Dabei ist es notwendig, sehr behutsam, pädagogisch durchdacht und der jeweiligen Altersklasse angepasst, vorzugehen. Die Zielsetzung, ein Bewusstsein für Verpackungen, der Einsatz von Verpackungen, warum und wo man Verpackungen benötigt und wo man sie vermeiden kann, geht hier Hand in Hand. Dabei geht es auch darum, den Weg des Rohstoffes, seiner Bedeutung für unsere Umwelt, der Herstellung, der korrekten Sammlung und einem Recycling, aufzuzeigen. Da heute immer öfter vom Recycling gesprochen wird, der Konsument, es ohne zu hinterfragen oftmals als Rechtfertigung für den Kauf einer Verpackung hinnimmt, ist es bei Kindern sehr wichtig, alle Schritte genau zu erarbeiten. Dabei muss am Ende immer die freie Entscheidung stehen, diese oder jene Verpackung zu kaufen und auch korrekt zu entsorgen.“

Kleine Experten. Heuer mit dabei waren die Volksschulen in Hermagor, Tröpolach, Kirchbach, Weißensee und Irschen. Unser Conclusio: Wir sind begeistert, mit welcher Freude die Kinder live mit dabei sind. Wir staunen jedes Jahr, wie viel Wissen die Kinder in den Workshops bereits einbringen und sich bereits richtige Fachgespräche. „Ein herzlicher Dank hier an Landesrätin Mag. Sara Schaar, die unsere Umwelterlebniswoche heuer mit einer Projektförderung unterstützt“, so AWV-GF Ambros Jost.

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Druckfrisch und einfach "kostbar"

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„Es ist nicht immer ganz einfach, umweltbewusst zu leben: Regional einkaufen, weniger mit dem Auto fahren, bewusst konsumieren, reparieren statt wegwerfen, Müll richtig trennen … Es ist aber auch nicht schwer. Dieses Buch will nicht ermahnen, sondern zum Umdenken anregen und aufzeigen, wie viele nachhaltige Möglichkeiten und Initiativen es in unserer Region bereits gibt.“

Kochbuch, Ratgeber, Werkzeug. Nach einem Jahr Projektarbeit haben die KEM-Region Karnische Energie, die HLW Hermagor und der AWV Westkärnten gestern in der HLW Hermagor den regionalen Ratgeber „Kostbar“ präsentiert. Mit Hingabe und Liebe zum Detail haben die HLW-Schülerinnen und Schüler Einkaufstipps und Rezepte für Gerichte mit Zutaten von Produzenten aus der Region zusammengestellt und diese natürlich auch gekocht, Andrea Knura und Lilo Werbach haben dazu Wort, Bild und Grafik fein abgeschmeckt, die KEM-Region und der AWV Westkärnten haben die reich gedeckte Tafel mit zahlreichen Infos zu den Themen lokale Ressourcen, Energiebewusstsein, vernünftiger Lebensmitteleinkauf und Lagerung, Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Abfällen generell, Haltbarkeitsdatum und Co. angerichtet. AWV-Vorsitzender Siegfried Ronacher: „Wenn alle Zahnräder ineinandergreifen und alle an einem Strang ziehen kommen solch tolle Ergebnisse zustande und man kann im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Seiten aufschlagen.

Botschaft hinaustragen. Und mit den dazu passenden Baumwoll-Einkaufstaschen wird unsere Botschaft im wahrsten Sinne des Wortes nun auch „hinausgetragen“.

Kostbar Praesentation Maerz 2019web

Foto (c) Gailtaljournal

 

Online-Petition für Bio-Kreislauf-Sackerl gestartet

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Das „Bündnis für das österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl“ hat eine Online-Petition gestartet, um Plastikmüll durch die Einführung eines Bio-Kreislauf-Sackerls zu reduzieren.

Das Bündnis setzt sich zum Ziel, die ausufernde Plastikverschmutzung einzudämmen. Plastikmüll ist ein Problem, das jeder sieht und jeder spürt. Wir haben Plastik in den Wäldern, in Gewässern, auf Äckern und als Mikroplastik in unseren Lebensmitteln. Das „Bündnis für das österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl“ will mit seiner Initiative zur Lösung und zum Umweltschutz beitragen. Ziel ist eine Gesetzesänderung, die die Petitionsziele gesetzlich verpflichtend vorschreibt.

Biologisch abbaubar. Dazu sollen alle leichten Knotenbeutel aus der Obst- und Gemüseabteilung bundesweit nur mehr aus einem leicht abbaubaren Kunststoff („OK compost HOME“) bestehen dürfen und mit einem einheitlichen Logo als Bio-Kreislauf-Sackerl gekennzeichnet sein. Zudem soll es eine generelle EN 13432-Pflicht (biologische Abbaubarkeit) für alle Einweg-Sackerl und Einweg-Tragtaschen geben.

Initiator des Bündnisses ist der Kompost & Biogas Verband Österreich.
Auch wir vom AWV Westkärnten sagen Danke für’s Unterstützen!

Bio-Kreislauf-Sackerl: Petition unterzeichnen unter: www.biosackerl.at

Bio-Kreislauf-Sackerl auf Facebook

Bio Kreislauf Sackerl Imagefoto 2

 

Mülltrennung macht Schule

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Hermagorer NMS-Projektklasse stellt neues Abfallsammelkonzept vor: Die 2C-Klasse erarbeitete mit dem Abfallwirtschaftsverband (AWV) Westkärnten das neue Abfalltrenn- und sammelsystem für die NMS Hermagor. Kürzlich wurden die Behälter und Schilder geliefert und alle Jugendlichen in Workshops „eingeschult“.

Alles neu zu Semesterbeginn! Die umfassenden Bauarbeiten am Schulgebäude sind im Endstadium und passend startet nun die neuen Abfallsammlung und -trennung. Und daran haben die Jugendlichen bereits letztes Schuljahr fleißig gearbeitet.

Schritt für Schritt. Zuerst wurde analysiert welcher Abfall im Schulalltag anfällt, verfolgt wo dieser überhaupt landet (Anm.: Exkursion Deponie Lavant und Rossbacher Abfallwirtschaftszentrum), beobachtet, was dort mit ihm passiert und überlegt, wie der Müll künftig besser getrennt werden könnte, damit weniger verwertbare Stoffe im Restabfall verschwinden. „Die Jugendlichen haben dann festgelegt, was auf den neuen Infotafeln stehen soll und mit ihren LehrerInnen, Schulwarten und Reinigungsdamen fixiert, wo die neuen Sammelbehälter aufgestellt werden. So fällt die Anonymität des Abfalls weg und die Kinder sehen, welch große Auswirkungen einfache Trenn-Handgriffe in der komplexen Welt der Abfallwirtschaft haben“, so AWV-Umweltberaterin Antonia Bernhardt.

Begeisterung und Fleiß. „Sie waren mit Feuereifer von Anfang an mit dabei und es war eine Freude ihr Interesse und ihre Begeisterung für die Sache zu erleben“, schildert Klassenvorstand Sigrid Kuglitsch. Direktor Norbert Leitner: „Es passt außerdem hervorragend zum NMS-Gesamtkonzept des ‚Lern- und Lebensraums Schule‘“. Theoretisches Wissen kombiniert mit Praxiserfahrungen und verfeinert mit dem Erkennen von großen Zusammenhängen - das ist Lernen heute und zeigt den Jugendlichen, dass sie aktive Mitgestalter sein können.

Nachhaltig. „Das ‚Nachhaltige Abfallmanagement in Schulen‘ ist einer der vielen Umweltbildungs-Bausteine, die wir nutzen und mit denen wir den Nachwuchs vom Kindergarten bis zur Matura begleiten“, so AWV-Geschäftsführer Ambros Jost. Für AWV-Vorstand Bgm. Siegfried Ronacher ist wichtig, dass „Umweltschutz von Klein auf in allen Ausbildungszentren gelernt und gelebt wird. Und das neue Abfallkonzept in der NMS geht Hand in Hand mit dem zeitgemäßen, zukunftsorientierten und umweltbewussten Standard der absolut gelungenen Schul-Modernisierung.“ Die Nachhaltigkeit berührt hier gleich drei Aspekte ergänzt Antonia Bernhardt: Erstens den Umweltschutz, zweitens das Sparen von Geld, da sich der Restmüll verringert und den sozialen Aspekt, da die Kinder Verantwortung für ihr Handeln lernen und ihr Wissen mit anderen teilen können.

NMS Abfallanalyse NMS Abfallinsel

NMS Abfalltrennung Workshop NMS Hermagor Projektklasse

 

Neue Partnerschaft mit „RUND GEHT‘S“

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Wir alle produzieren ihn: Abfall. Jährlich fallen in Österreich mehr als 57 Millionen Tonnen davon an bzw. werden gesammelt. Aber was passiert eigentlich mit dem Sperrmüll, den ausgedienten Elektroaltgeräten oder gebrauchten Kunststoffverpackungen? Neben den Kreislaufklassikern, wie Neuglas aus Altglas oder Zeitungen aus Altpapier, gibt es auch viele innovative Beispiele, wie aus Abfällen neue Produkte entstehen. Zum Beispiel: Aus dem Gummigranulat aus alten Reifen werden neue Gummimatten oder aus Bestandteilen von Elektroaltgeräten wird sogar Gold für Schmuck gewonnen!

Deswegen wurde die Kampagne „RUND GEHT’S“ ins Leben gerufen – mit uns als Partner! Gemeinsam mit allen wichtigen Akteuren der österreichischen Abfallwirtschaft möchten wir zeigen: Abfälle sind ein wichtiger Rohstoff für neue Produkte! Das soll einerseits das Sammelengagement der Bevölkerung stärken und andererseits das Image der Abfallwirtschaft ergänzen und verbessern. Mehr Infos zur Kampagne, alle Kreislaufbeispiele und Zahlen und Fakten zur heimischen Abfallwirtschaft gibt’s auf: www.rundgehts.at.

Rund Gehts Kunststoff

 

Zertifikate für Abfallprofis aus Winklern

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Die frischgebackenen „Schulischen Abfallprofis“ der Nationalparkmittelschule Winklern bekamen kürzlich ihre Urkunden zur erfolgreich absolvierten Zusatzausbildung im Bereich Umweltschutz und Abfallwirtschaft überreicht.

Abfallprofis Winklern ZertifikateAbfallprofis Zertifikate NMS WinklernAbfallprofis Zertifikate NMS Winklern

Weiterlesen: Zertifikate für Abfallprofis aus Winklern

 

Lebensmittel sind kostbar!

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lebensmittellogoTag für Tag landen in Österreich Tonnen von Lebensmitteln auf dem Müll, obwohl viele Prodkute noch genießbar wären. Was  hilft dagegen?

Lebensmittel sind ein wertvolles Gut und viel zu schade zum Wegewerfen. Trotzdem landet ein immer größerer Teil davon im Abfall. Dies ist nicht nur Verschwendung hochwertiger Lebensmittel, sondern auch Vernichtung von Geld: Jährlich verschwinden pro Haushalt mehrere Hundert Euro als Lebensmittelabfälle in der Mülltonne.

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Elektroaltgeräte/Batterien: Richtig sammeln ist doch logisch!

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abfalltrennblatt_2Elektroaltgeräte und alte Batterien richtig zu entsorgen ist viel einfacher, als man denkt, und noch dazu für die Konsumenten völlig kostenlos!

In diesem Infoblatt finden Sie wichtige Informationen über die richtige Entsorgung von Elektrogeräten.

Elektroaltgeräte-Entsorgung ]

 

Was soll ich wo entsorgen? - Das Abfalltrennblatt

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abfalltrennblattWie Sie Ihren Abfall trennen und wo Sie ihn entsorgen können, haben wir im Abfalltrennblatt zusammengefasst.

[ Abfalltrennblatt ]

[ Abfalltrennblatt Englisch ]

[ Abfalltrennblatt Italienisch ]

[ Abfalltrennblatt Niederländisch ]

 

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