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Problemstoffe

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1. Sammeln
Die Problemstoffe werden entweder im Zuge mobiler Problemstoffsammlungen oder in den Altstoffsammelzentren der Gemeinden gesammelt.

2. Sortieren
Die Problemstoffe werden in die jeweils relevanten Fraktionen getrennt, in speziell vorgesehenen Behältnissen die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen gesammelt und zur weiteren Verwertung von befugten Entsorgungspartnern abtransportiert.

3. Aufbereiten
Problemstoffe müssen einer geordneten Behandlung mit hohen Umweltstandards unterzogen werden. Ein Großteil der gefährlichen Abfälle wird speziellen Verbrennungsanlagen zugeführt. Einige Stoffe werden auch in chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen oder mikrobiologisch behandelt, damit sie ihre schädliche Wirkung verlieren.

4. Thermisch Verwerten
Durch die Verbrennung der Problemstoffe wird Energie erzeugt, die industriellen Produktionsanlagen als Dampf oder Strom zugeführt wird. Dadurch werden Rohstoffe wie Öl und Kohle eingespart. Durch Verbrennungstemperaturen über 1000°C und spezielle Rauchgasreinigungsverfahren verbrennen die Stoffe ohne die Umwelt zu belasten.

5. Stofflich Verwerten
Ein geringer Teil der Problemstoffe kann stofflich verwertet werden. Z.B.: Frittieröl zu Biodiesel oder für Biogasanlagen, Altöl als Brennstoff für die Industrie;

 

Wohin kann man Problemstoffe bringen?

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Bei mobilen Problemstoffsammlungen, Altstoffsammelzentren. Für viele Stoffe gibt es eine Rücknahmepflicht des Handels.
Die Problemstoffe werden KOSTENLOS übernommen!

 

Richtig Sammeln!

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Was gehört hinein?Was darf nicht dazu?
  • Abbeizmittel
  • Akkus
  • Arzneimittel
  • Autobatterien
  • Autopolitur und Autowachs
  • Batterien
  • Benzin
  • Bremsflüssigkeit
  • Desinfektionsmittel
  • Motor-, Diesel- und Heizöl
  • Düngemittel, -reste
  • Entkalker
  • Fotochemikalien
  • Frostschutzmittel
  • Feuerlöscher
  • Gasflaschen (mit Resinhalt)
  • Holzschutzmittel
  • Haarfärbemittel
  • Kleber, Klebstoffe
  • Medikamente
  • Nitroverdünnung
  • Tabletten
  • Terpentin
  • Farben und Lacke
    (fest/eingetrocknet, flüssig)
  • Laugen und Säuren
  • Lösungsmittel/lösungsmittelhältige
    Abfälle
  • Ölfilter
  • ölverunreinigte Abfälle
  • Pflanzenschutzmittel
  • PU-Schaumdosen mit Restinhalt
  • Quecksilberthermometer
  • Reinigungsmittel
  • Rostschutzmittel
  • Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Spraydosen mit Restinhalt
  • Unkrautvernichtungsmittel
  • Waschmittel
  • Reiniger (für Haushalt, Bad, Tadalafil, Flecken, Grill, usw.)
  • Medikamentenfläschchen (restentleert)
  • leere Gebinde (z.B. Kunststoff-Flaschen von Kosmetika, Reinigungsmittel und dgl.)
  • leere Pumpzerstäuber und Spraydosen
  • Speiseöle und -fette (Frittieröl, Speisefett ausgehärtet, Speiseöl) sind keine Problemstoffe und werden mit dem ÖLI separat gesammelt!
 

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